Mali | bevölkerung

Bevölkerung

Bevölkerungspyramide Malis (2016)

Die Bevölkerung Malis setzt sich aus rund 30 verschiedenen Ethnien zusammen. Sie haben verschiedene Sprachen und Kulturen.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Millionen Einwohnern [66]

Die Bevölkerung Malis gehört zu den am schnellsten wachsenden der Welt. Sie vermehrt sich jedes Jahr um 3,0 Prozent,[67] zwischen 1950 und 2014 hat sie sich von 4,6 Millionen auf 17,4 Millionen nahezu vervierfacht.[68]

Anders als in den meisten Ländern der Welt verharrt die Fertilität von 1960 bis heute auf dem sehr hohen Niveau von über sechs Kindern pro Frau.[69] Sie ist in den vergangenen Jahren nur leicht gesunken, von 6,8 Kindern pro Frau im Jahr 2001 über 6,6 im Jahr 2006 auf zuletzt 6,1 im Jahr 2012/13.[70] Im gleichen Zeitraum ist die Lebenserwartung bei Geburt von 29,7 Jahren (1950) auf 56,2 Jahre (2015) gestiegen.[71][72] Diese beiden Faktoren zusammengenommen bescheren dem Land ein Bevölkerungswachstum, für das kein Abklingen in Aussicht steht, das jedoch in seiner Höhe nicht mehr lange aufrechterhalten werden kann. Rein rechnerisch hätte Mali bei konstant bleibendem Wachstum im Jahre 2050 61,3 Millionen Einwohner,[68] was angesichts der ökologischen Voraussetzungen undenkbar ist. Somit befindet sich das Land auf dem Weg „in ein Desaster“[73] von größeren sozialen, demographischen und ökologischen Krisen.

Migration

Für die Völker Malis haben Migration und Mobilität eine lange Tradition. Einige ihrer frühen Reiche erlangten ihren Wohlstand und ihre Macht durch Handel treibende Karawanen.[74] Das Nomadentum gehörte bei vielen Völkern des Landes noch bis vor kurzem zum Leben. Die traditionellen Bewegungen der Migranten verlaufen über die erst vor wenigen Jahrzehnten gezogenen Grenzen hinweg.

Seitdem das Land unabhängig wurde, verlor es ungefähr 3 Millionen Bürger an das Ausland.[75] Im Jahr 2010 lebten mehr als 1 Million Malier im Ausland. Das waren 7,6 % der Bevölkerung. Unter Personen mit höherer Ausbildung lag dieser Anteil doppelt so hoch. Zu den wichtigsten Zielen malischer Auswanderer gehören seine Nachbarn Elfenbeinküste, Nigeria, Niger, Burkina Faso, Senegal sowie Frankreich und Spanien. Im Jahr 2010 lebten 162.000 Ausländer in Mali. Das waren 1,2 % der Bevölkerung. Die meisten von ihnen kamen aus den benachbarten Staaten und waren zu etwa 6 % Flüchtlinge.[76]

Die Gelder, die ausgewanderte Malier nach Hause senden, sind zu einem wichtigen Faktor der malischen Wirtschaft geworden. Im Jahre 2009 beliefen sich diese Überweisungen auf 400 Millionen US-Dollar. Das war dreimal so viel wie sechs Jahre zuvor. Die Höhe dieser Transfers entspricht dem Vierfachen der Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen oder nicht ganz der Hälfte der Entwicklungshilfe.[76]

Ethnien

Ein Bambara-Mädchen in Mopti

Die Grenzen Malis verlaufen nicht entlang nationaler oder ethnischer Siedlungen. Sie wurden durch koloniale Einflüsse und Verwaltungsräume bestimmt. Heute leben in Mali Völker, die sich durch Sprache, Religion und andere anthropologische und ethnologische Merkmale unterscheiden.[77] Diese Menschen siedeln nicht allein in Mali, sondern auch in den Nachbarländern. Die Zuordnung zu den Ethnien und deren Bezeichnung sind teilweise Konstrukte aus der Kolonialzeit.[78]

Die dominierende Gruppe in Mali heißt Mande, sie macht rund 40–45 % der Bevölkerung aus. In diese Gruppe fallen die Bambara (35 %), Malinke (5 %) und Jula (2 %). Ihre Siedlungen liegen im südwestlichen Dreieck des Landes. Zu den Sudanvölkern, die 21 % der Bevölkerung erreichen, gehören die Soninke, Sarakolle (8 %), Songhai (7 %), Dogon (5 %) und die Bozo (1 %). Die Volta-Völker sind mit etwa 12 % vertreten. Sie siedeln vornehmlich nahe der Grenze zu Burkina Faso. Zu ihnen gehören die Senufo (9 %) und Bwa sowie Bobo (2 %) und Mossi (1 %).[79][80]

Während alle diese Gruppen sesshaft leben und schwarzafrikanischer Herkunft sind, führen die Fulbe (10 %), die Tuareg (6 %) und die „Mauren“ (3 %) ein nomadisches oder halbnomadisches Leben.[77] Viele Nomaden mussten durch klimatische Veränderungen und kriegerische Auseinandersetzungen der letzten Jahre ihr traditionelles Leben aufgeben. Besonders die Tuareg sind von fortschreitender Marginalisierung bedroht.[81]

Sprachen

In Mali werden 35 Sprachen gesprochen, die zu drei verschiedenen Sprachfamilien gehören, und die ihrerseits wieder in lokale Varianten und Dialekte zerfallen. Die Sprachgrenzen verlaufen entlang der ethnischen Grenzen. Bambara ist mit geschätzten 4 Millionen Muttersprachlern die bedeutendste dieser Sprachen, sie gilt als Verkehrssprache nicht nur des Landes, sondern der ganzen Region, und hatte diese Rolle bereits in der Vergangenheit. Geschätzte 5 Millionen Malier sprechen Bambara heute als Zweitsprache. Senufo hat geschätzte 2 Millionen Sprecher allein in Mali, auch in den Nachbarländern ist Senufo weit verbreitet. Weitere wichtige Sprachen sind Songhai (1,5 Millionen Sprecher), Fulfulde (auch 1,5 Millionen) und Maninka (1,2 Millionen Sprecher). Im Norden Malis sind Tuareg-Sprachen und Arabisch verbreitet, die dortige Bevölkerung betrachtet Bambara als Mittel der Machtentfaltung der subsaharischen Völker und weigert sich aus diesem Grund, diese Sprache zu lernen. Tamascheq und Tamahaq haben in Mali gemeinsam rund 800.000 Sprecher.[75][82]

Die französische Sprache wird in Mali zwar lediglich von einer verschwindenden Minderheit als Muttersprache gesprochen, wird aber trotzdem von der Verfassung Malis zur Amtssprache erklärt.[83] Das malische Gesetz erkennt neben Französisch 13 Sprachen als nationale Sprachen an (Bambara, Bomu, Bozo, Escarpment Dogon, Maasina Fulfulde, Hassaniya Arabisch, Mamara, Kita Maninkakan, Soninke, Koyra Senni, Senara, Tamascheq, Xaasongaxango) und verbietet Diskriminierung aufgrund von Sprache. Während Parlamentsdebatten auf Französisch gehalten werden, wird in Gerichten meist in einer nationalen Sprache verhandelt. Die Unterlagen werden in jedem Fall auf Französisch angefertigt. An den Schulen wird ebenfalls meist in der Sprache der Ethnie unterrichtet, Französisch nimmt jedoch schon in der Grundschule breiten Raum ein. Höhere Bildung wird allein auf Französisch angeboten. Als Mittel zur Steigerung der sozialen Mobilität, also als Mittel des gesellschaftlichen Aufstiegs und der regionalen Mobilität, besitzt die Sprache der früheren Kolonialmacht hohe Bedeutung. Es wird geschätzt, dass inzwischen 2,2 Millionen Malier Französisch lesen und schreiben können.[75][82]

Religionen

Kathedrale von Bamako

Mali ist ein muslimisch geprägtes Land. Zwischen 85 %[84] und 90 %[85] der Bevölkerung bekennen sich zum sunnitischen Islam malikitischer Rechtsschule. Eine in Westafrika verbreitete, und auf der Gleichheit aller Muslime beharrende Richtung des Islams gelangte spätestens im 11. Jahrhundert zu starkem Einfluss in Mali. Träger dieser Variante der Islamisierung waren berberische Händler, die als Charidschiten mit der Sudan-Zone Handel trieben.[86] Für lange Zeit blieb der Islam auf die Elite der städtischen Zentren beschränkt. Herrscherfamilien, Händler und Weise waren zum Islam konvertiert, während die Mehrheit der Bevölkerung traditionellen Glaubenssystemen anhing.[87] Trotzdem blühte in einigen Städten Malis ab dem 13. Jahrhundert die islamische Gelehrsamkeit. Nach 1800 kam es in Westafrika zur Bildung islamischer Staaten: durch Usman dan Fodio, den Gründer des Kalifats von Sokoto oder Seku Amadu Bari, der das theokratische Massina-Reich gründete.[87] Parallel dazu konvertierten viele junge Männer zum Islam, der in ihren Augen eine Alternative zur europäischen Kolonialkultur darstellte; erst hiermit durchdrang der Islam die Landbevölkerung Malis.[88] Der Islam Malis hat im Verlauf der Zeit zahlreiche Elemente der traditionellen Religionen aufgenommen. Besonders der Sufismus bot den Menschen Raum für ihre Vorstellungen von Geistern, Dämonen und verborgenen Kräften.[88] Auch heute noch sind religiöse Spezialisten einflussreich. Sie beziehen ihr Ansehen aus ihrer Kenntnis der arabischen Schrift, einer besonderen göttlichen Segnung, dem Wissen um besonders mächtige Suren aus dem Koran und anderen esoterischen Fähigkeiten.[89] Seit den 1930er Jahren gibt es unter dem Einfluss Gelehrter, die in Saudi-Arabien oder Ägypten studiert haben, eine Bewegung, die sich gegen die esoterischen Praktiken im malischen Islam einsetzt.[90] Die Verfechter der hybriden Religionspraxis verteidigen ihren Zugang zum Islam jedoch als Gehen auf zwei Pfoten.[84] Die Sufi-Tradition der Qādirīya aus dem 11. Jahrhundert und der Tidschānīya aus dem 18. Jahrhundert, wie auch der geistige Austausch mit anderen Völkern Westafrikas haben den malischen Islam stark geprägt.

In den 1940er und 1950er Jahren verbreitete sich in den Kreisen malischer Studenten und Händler, die direkte oder indirekte Kontakte mit dem Vorderen Orient hatten, das Wahhabitentum.[91] Während des Regimes von Moussa Traoré (1968–1991) erlebte das Land eine schleichende Islamisierung. Traoré betonte seit den 1980er Jahren die muslimische Identität Malis.[92]

Vor der Islamisierung herrschten ethnische Religionen vor. In ihrer ursprünglichen Form sind sie in abgelegenen Regionen des südwestlichen Teils des Landes erhalten geblieben. Sie dienen vor allem der Aufrechterhaltung der ländlichen Subsistenz-Gesellschaft und umfassen Ahnenkult, Glaube an Geister und Magie sowie die Praxis von Opfergaben und die Mitgliedschaft in Geheimbünden. Jeder Angehörige der Gemeinschaft durchläuft verschiedene Phasen, wobei am Beginn jeder dieser Phasen eine Initiation stattfindet. Auch der jeweils nächsten Phase geht ein Aufnahmeritual voran. Die religiösen Traditionen sind bei jeder der zahlreichen Ethnien des Landes anders.[93][94]

Christen machen nach unterschiedlichen Angaben 1–5 % der Bevölkerung aus. Die meisten von ihnen bekennen sich zur katholischen Kirche und gehören den Völkern Dogon und Bobo an.[85][95][96] Der malische Staat respektiert die in der Verfassung verankerte Religionsfreiheit.[85] Der Erzbischof von Bamako Luc Sangaré galt bis zu seinem Tod als einflussreiche und auch von Muslimen respektierte Persönlichkeit.[97] Die malische Gesellschaft war bis zum Ausbruch der Rebellion von Respekt gegenüber Andersgläubigen geprägt, doch hat religiöse Verfolgung in der jüngsten Vergangenheit stark zugenommen.[98]

Bildung

Öffentliche Schule in Kati, Region Koulikoro, Dezember 2002

Bis zum Ende der französischen Kolonialherrschaft existierte ein modernes Bildungssystem nur an wenigen Orten. Sein Ziel war vor allem die Ausbildung von Verwaltern und Übersetzern für die koloniale Administration.[99] Nach der Unabhängigkeit machte die Regierung von Modibo Keïta die Ausbildung von Fachpersonal für die Entwicklung des jungen Staates zu einer Priorität. Am Ende der 1960er Jahre besuchten immerhin ein Drittel der Jungen und ein Fünftel der Mädchen die Schule.[100] Die Diktatur ab 1968 brachte Rückschritte im Bildungssystem: Budgets wurden gekürzt, die Anzahl der Lehrer sank, die Lehrergewerkschaft war Repressalien ausgesetzt. Am Ende der 1980er Jahre konnte nur eines von fünf Kindern die Schule besuchen.[101] In den 1990er Jahren wurde Bildung wieder Priorität. In Zusammenarbeit mit der Weltbank wurde das Programm PRODEC aufgelegt, vor allem um die Qualität der Grundschulausbildung zu verbessern und allen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Das Bildungsbudget wurde aufgestockt und erreichte im Jahr 2004 einen Anteil von 30,06 % an den gesamten Staatsausgaben. Fast drei Viertel aller Kinder hatten dadurch Zugang zu Bildung.[102][103]

Das malische Schulsystem ist an jenes anderer französischsprachiger Länder angelehnt. Weniger als 2 % der Kinder besuchen Kindergärten (jardin d’enfants). Mit sechs Jahren werden die Kinder eingeschult, die Grundschule (Premier cycle) dauert sechs Jahre, daran schließt sich ein dreijähriger Second cycle an. Nach Abschluss dieses Second cycle können die Schüler ein dreijähriges Lycée besuchen.[104] Akademische Bildungseinrichtungen gibt es in Bamako und Ségou. An der Université de Bamako studierten im Jahr 2011 80.000 Studenten.[105][106] 2011 wurde die Universität aufgelöst und an ihrer Stelle vier Institutionen entsprechend ihrer jeweiligen fachlichen Ausrichtung gegründet. So entstanden in Bamako die Université des sciences sociales et de gestion, die Université des lettres et des sciences humaines, die Université des sciences, des techniques et des technologies und die Université des sciences juridiques et politiques sowie die École Normale d'Enseignement Technique et Professionnel.

Trotz der Fortschritte der letzten 15 Jahre sieht sich das malische Bildungssystem zahlreichen Problemen gegenüber. Finanznot bedingt schlechte Räumlichkeiten, den Mangel an Unterrichtsmaterial und an Lehrern: im Jahr 2006 musste im Schnitt ein Lehrer 66 Schüler betreuen.[107] Politische Krisen im In- und Ausland verursachen Flüchtlingsströme, die die lokalen Schulen überlasten. Der Anteil der Schüler, die die Schule vor dem Abschluss abbrechen, ist sehr hoch, und der Zugang vom Bildungssystem ist aus kulturellen und finanziellen Gründen ungleich verteilt: Mädchen haben eine viel niedrigere Chance auf Bildung als Jungen, die Landbevölkerung deutlich geringere Möglichkeiten als die Stadtbevölkerung. 2015 waren 61,3 Prozent aller mindestens 15 Jahre alten Personen Analphabeten (auch durch den früher geringeren Anteil des Schulbesuchs).[108][109]

Außerhalb des formellen Bildungssystems arbeiten Koranschulen, wo die Kinder ausschließlich in arabischer Sprache und Koranversen unterwiesen werden, und wo sie sich ihren Lebensunterhalt selbst durch Betteln erwerben müssen.[110] In Médersas werden die Kinder in religiösen Fächern, aber auch in Französisch, Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet.

Gesundheit

Das Gesundheitssystem Malis ist wenig entwickelt, speziell außerhalb der Hauptstadt Bamako. Es stehen pro 100 000 Einwohner 5 Ärzte und 24 Krankenhausbetten zur Verfügung (Stand: 1999). Bedingt durch Mangelernährung, verkeimtes Trinkwasser und schlechte Hygiene treten Infektionskrankheiten wie Malaria, Cholera und Tuberkulose regelmäßig auf.[111] 43 % der Bevölkerung können bei Krankheit oder Verletzung einen Arzt aufsuchen.[112] Im Jahr 2006 wurde in der Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren eine HIV-Prävalenz von 1,3 % ermittelt, was rund 66 000 Personen entspricht. Diese Zahl bedeutet einen Rückgang gegenüber den späten 1990er Jahren, als die HIV-Prävalenz auf bis zu 3 % geschätzt wurde.[113] Fast zwei Drittel der Bevölkerung kennen die Übertragungswege von HIV. Trotzdem werden (vermeintlich) HIV-positive Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt.[114] Bluthochdruck, der in Afrika überdurchschnittlich häufig auftritt, betrifft in Mauretanien 35 %, was den höchste Wert in Afrika darstellt, in Mali 33,2 % der Männer (global: 24 %); bei den Frauen liegt Mali mit 29,5 % sehr hoch (global: 20 %).[115]

Mali gehört zu jenen Staaten, wo die Beschneidung junger Mädchen am weitesten verbreitet ist. Im Jahr 2006 gaben 85 % der Frauen an, beschnitten zu sein. Ebenso viele Frauen gaben an, ihre Töchter beschneiden lassen zu wollen. Die Praxis ist unabhängig von Einkommen, Ausbildungsniveau oder Religion: Zwei Drittel der Frauen christlicher Religion sind beschnitten. Frauen der Tuareg oder Songhai sind zu weniger als einem Drittel beschnitten, während der Anteil beschnittener Frauen bei den Bambara oder Malinké bei 98 % liegt. Da der Eingriff vor dem 5. Lebensjahr und meist nicht von medizinischem Fachpersonal, sondern von einer traditionellen Beschneiderin durchgeführt wird, sind Komplikationen häufig. Trotzdem ist die Beschneidung so fest in der Tradition der Völker Malis verwurzelt, dass sämtliche Initiativen zur Abschaffung der Beschneidung nur zu einem geringen Rückgang dieser Praxis geführt haben.[116]

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