Kharoshthi-Schrift | vom schicksal der kharoṣṭhī

Vom Schicksal der Kharoṣṭhī

In Indien geriet die Kharoṣṭhī um 450 n. Chr. außer Gebrauch. Hier sind es die Inschriften, die unter den späten Kuṣāṇa-Königen entstanden sind, die als letzte Beweise für die Existenz der Kharoṣṭhī in diesem Gebiet anzusehen sind. In Zentralasien hingegen hielt sich das Schriftsystem bis ins 7. Jh. n. Chr.
Danach ging das Wissen um diese Schrift derart in Vergessenheit, dass sie im 19. Jahrhundert völlig neu entziffert werden musste. Erste Erfolge in dieser Richtung konnte Masson im Jahr 1835 durch den Vergleich bilingualer Münzen der Indo-Griechen erzielen. Als er seine Ergebnisse an James Prinsep schickte, konnte dieser in mehreren Schritten weitere Fortschritte machen. “Der große Durchbruch gelang Edwin Norris (1795–1872) als er 1846 Abschriften und Abklatsche aus Shāhbazgarhī […] zu entziffern versuchte. […] Mit seiner Entdeckung wandte er sich an John Dowson, der den untersuchten Text als das 7. Felsenedikt Aśokas identifizierte.”[6]

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