Sierra Gorda (Mexiko)

Sierra Gorda
Gebirgswüste
Río Jalpan
Misión Bucareli

Die Sierra Gorda ist ein bis zu 3100 m hohes Kalksteingebirge im Norden des mexikanischen Bundesstaats Querétaro. Ein Großteil des Gebirges ist als Biosphärenreservat ausgewiesen. Die Franziskanermissionen in der Sierra Gorda wurden im Jahr 2003 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Geografie

Die durch Schluchten ( canyons), Einbruchdolinen (sótanos) und Karsthöhlen (cuevas) gekennzeichnete Sierra Gorda umfasst den gesamten Norden des Bundesstaats Querétaro (Gemeinden: Peñamiller, Pinal de Amoles, Arroyo Seco, Jalpan de Serra und Landa de Matamoros) sowie Randzonen der Bundesstaaten Hidalgo, San Luis Potosí und Guanajuato. Das Gebirge ist im Durchschnitt ca. 1000 m hoch, doch reichen die Höhen von ca. 700 bis maximal ca. 3100 m. In dem dünn besiedelten Kalksteingebirge gibt es – trotz durchschnittlicher jährlicher Niederschlagsmengen von ca. 1000 mm – nur wenige Flüsse oder Bäche, die jedoch regelmäßig in den regenarmen Winter- und Frühjahrsmonaten austrocknen; die größten von ihnen sind der abflusslose, aber südlich von Jalpan de Serra aufgestaute Río Jalpan und der Río Extoraz bei Peñamiller. Das Klima ist gemäßigt; Regen fällt beinahe nur in den Sommermonaten Juni bis September. [1] [2]

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