Betablocker

Betablocker oder Betarezeptorenblocker, auch Beta-Rezeptorenblocker, β-Blocker oder Beta-Adrenozeptor-Antagonisten, sind eine Reihe ähnlich wirkender Arzneistoffe, die sich im Körper mit β-Adrenozeptoren verbinden, diese blockieren und so die Wirkung des „Stresshormons“ Adrenalin und des Neurotransmitters Noradrenalin (kompetitiv) hemmen. Die wichtigsten Wirkungen von Betablockern sind die Senkung der Ruheherzfrequenz und des Blutdrucks, weshalb sie bei der medikamentösen Therapie vieler Krankheiten, insbesondere von Bluthochdruck und Koronarer Herzkrankheit, eingesetzt werden.

Wegen der gut belegten Wirksamkeit[1] und der großen Verbreitung der Krankheiten, bei denen Betablocker eingesetzt werden, zählen sie zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln: 2017 wurden in Deutschland 2,19 Milliarden definierte Tagesdosen (DDD)[2] Betablocker verschrieben. Der bekannteste und am meisten verschriebene Wirkstoff ist Metoprolol (für das Jahr 2017: 863,7 Millionen DDD[3]; ohne Berücksichtung von Kombinationspräparaten).

In manchen Sportarten ist die Einnahme von β-Blockern nicht erlaubt; sie stehen in Disziplinen, die eine hohe Konzentration und präzise Bewegungen erfordern, als leistungssteigernde Substanzen auf der Dopingliste.[4]

In anderen Sprachen
العربية: محصر البيتا
bosanski: Beta blokator
čeština: Beta-blokátor
English: Beta blocker
español: Beta bloqueador
français: Bêta-bloquant
עברית: חוסמי בטא
hrvatski: Beta blokatori
Bahasa Indonesia: Beta blocker
italiano: Betabloccanti
한국어: 베타 차단제
македонски: Бета блокатор
Bahasa Melayu: Beta blocker
Nederlands: Bètablokker
Kapampangan: Beta blocker
română: Beta-blocant
srpskohrvatski / српскохрватски: Beta blokator
Simple English: Beta blocker
српски / srpski: Beta blokator
Türkçe: Beta blokör
українська: Бета-блокатор
Tiếng Việt: Thuốc chẹn beta